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23.07.2010

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Der Tod kommt auf leisen Hufen
Dies war seinerzeit das Lieblingsbeispiel Ihres Autors in der Taktikrubrik vom CBM 131 und gleichzeitig eine der ersten Multiple-Choice-Aufgaben. Daher an dieser Stelle noch einmal die Frage: Wie beurteilen Sie die Stellung nach 33...Sc4?
A) Weiß hat einen wunderschönen Schlag, der die Partie zu seinen Gunsten entscheidet.
B) Schwarz hat genügend Ressourcen, den Angriff abzuwehren, er gewinnt.
C) Bei beiderseits bestem Spiel endet die Partie remis.
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21.07.2010

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Von Läufern und Großbauern
In Endspielen mit ungleichfarbigen Läufern ist die Remistendenz bekanntermaßen besonders hoch. Wenn aber der Läufer einem Großbauern gleicht, wie in nebenstehendem Beispiel, sind Probleme natürlich auch in diesem Endspieltyp vorprogrammiert. Mit welcher Zugfolge realisierte Schwarz am Zug hier seine Gewinnstellung?
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16.07.2010

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Immer langsam mit den gegnerischen Pferden...
... dachte sich Weiß in dieser Stellung, als er mit 34.Sb4-c2 erst mal das Feld a1 unter Kontrolle nahm, um sich anschließend den gefesselten gegnerischen Sb6 einzuverleiben. Wie steht Schwarz nun Ihrer Ansicht nach?
A) auf Gewinn
B) auf Verlust
C) einen Tick schlechter.
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15.07.2010

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Tödliche Zwischenzüge
In nebenstehendem Turmendspiel aus der Partie Wang Yue - Nisipeanu hat Schwarz zwar einen Bauern weniger, aber dafür strotzen seine Figuren vor Aktivität und sind gut koordiniert. Der Freibauer am Damenflügel wird vom König wirkungsvoll unterstützt, der Turm sperrt den weißen Monarchen auf der ersten Reihe vom Rest des Kampfgeschehens ab. Können Sie mit Schwarz am Zug eine beispielhafte Gewinnvariante ausarbeiten? Und soll diese mit 56...b4 oder mit 56...Kc3 beginnen? Vergleichen Sie Ihre Analyse mit den Kommentaren von unserem Endspielexperten Karsten Müller.
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09.07.2010

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Angriff und Verteidigung kombinieren...
... ist immer eine gute Idee, dachte sich Weiß hier, als er mit 37.Te1-e3 die Bedrohung gegen f2 abwehrte und gleichzeitig seinen Turm auf der dritten Reihe in Stellung brachte. Wie ist die Stellung in Ihren Augen danach einzuschätzen?
A) Weiß gewinnt, sein König steht sicher und es gibt nichts gegen die Drohungen 38.d6 und Dh8+;
B) Schwarz kann zum sofortigen Gegenschlag ausholen;
C) Schwarz kommt in Vorteil, indem er ebenfalls Angriff und Verteidigung kombiniert.
Auflösung...
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07.07.2010

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Eine Frage des Abtauschs
Eine weitere Reduzierung des Materials in Endspielen ist immer eine
kritische Entscheidung. In nebenstehender Position bot sich Schwarz die
Möglichkeit, mit 60...Kxg2 61.Kxe3 Txb5 62.axb5 f1D 63.Txf1 Kxf1 in ein
Bauernendspiel abzuwickeln, in dem er über einen gedeckten Freibauern auf a5
verfügt.
Was meinen Sie, soll er diese Abwicklung wählen oder lieber mit
60...Tc3 seine Leichtfigur decken und auf das Endspiel mit Türmen und ungleichfarbigen Läufern setzen?
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02.07.2010

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Mit einem Springer auf f5...
... gewinnt sich die Partie oft von ganz allein, heißt es in vielen
Angriffslehrbüchern. Rein optisch wirkt diese Figur schon immer bedrohlich, und hier steht mit dem Sg3 auch gleich noch ein Kollege in den Startlöchern. Wie beurteilen Sie die Lage?
A) Schwarz hat zu viele Figuren am Königsflügel, da kann für Weiß nichts gehen;
B) Die Anziehende erlangt durchschlagenden Angriff, aber erst ist noch ein cleverer Vorbereitungszug nötig;
C) Sie kann sofort losschlagen.
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29.06.2010

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Magnus' mächtige Türme
Beim Turnier der Könige in Mediasch und Bazna wusste Magnus Carlsen wieder
einmal zu überzeugen, er gewann souverän mit zwei Punkten Vorsprung und verlor
als einziger Spieler keine Partie. Die nebenstehende Stellung, Carlsen -
Radjabov, stammt aus der siebten Runde. Schwarz am Zug muss in diesem Endspiel
sehr um die Sicherheit seines Königs bedacht sein, denn Carlsens Türme haben
bedrohlich Posten bezogen. Zudem steht der letzte schwarze Bauer unter Beschuss,
und es stellt sich die Frage, ob er mit 45...Tg4 oder 45...Ta2 verteidigt werden
soll. Welchen von den beiden Zügen würden Sie Schwarz empfehlen?
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25.06.2010

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Zwei Damen gegen eine...
... wollte in dieser Partie aus der Polnischen Meisterschaft nicht allzu viel heißen, denn das höchste Gut im Schach ist und bleibt schließlich der König. Wie lautet Ihr Urteil zu der Zugfolge 46.Df8+ Kh5 47.d8D in dieser Stellung?
A) Sieg für Weiß;
B) Sieg für Schwarz;
C) Remis.
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21.06.2010

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Eröffnungsübersichten in CBM 136
Nach
6...c5 in der Wiener Variante des Orthodoxen Damengambits geht die Theorie
häufig weit bis ins Mittelspiel hinein. Aber neuerdings bietet sich 6...h6 an -
Kramnik, Aronian sowie Ivanchuk haben es ausprobiert. Wenn sich diese
Alternative als zuverlässig erweist, besitzt der Nachziehende eine elegante
Möglichkeit, dem Variantendickicht des Hauptzuges einfach auszuweichen. Evgeny
Postny hat sich des Themas angenommen und eine gründliche Analyse der Toppartien
abgeliefert. Sein Fazit ist noch sehr vorsichtig, denn die Entwicklung dieses
Abspiels steht erst am Anfang. Garantiert wird es in der nächsten CBM-Ausgabe
neue kommentierte Partien mit 6...h6 geben. Weitere
12 Beiträge finden Sie nur auf der DVD von
CBM 136.
Taktik, Eröffnungen, Endspiele und mehr bei ChessBase Magazin Online...
Postnys kompletter Artikel |
18.06.2010

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Keine halben Sachen...
... sondern eine ganze Figur hatte Weiß in dieser Partie bereits für seinen Angriff ins Geschäft gesteckt. Wie würden Sie nach dem gefräßigen Schlagen
24...Txb2 die Stellung einschätzen?
A) Schwarz gewinnt;
B) Weiß setzt matt;
C) es herrscht dynamisches Gleichgewicht.
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17.06.2010

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Der Kampf gegen den Blockeur
154 Züge waren in der Schnellpartie Aronian - Dominguez bereits gespielt, als
Aronian mit 155.Db6+! eine geniale Idee verwirklichte. Die Absicht ist,
nach dem erzwungenen Abtausch der schwarzen Blockadedame 155...Dxb6 156.Lxb6
und dem Läuferopfer Kxb6 mit 157.Kh5 den Vormarsch des weißen Freibauernpaares
zu unterstützen. So weit, so gut. Was spielt Weiß aber, wenn Schwarz den
Läufer nicht schlägt, sondern mit 156...Lg6 den Freibauern einen neuen
Blockeur vor die Nase setzt? GM Karsten Müller hat das Endspiel für
ChessBaseMagazin Online analysiert.
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11.06.2010

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Diverse Zwischenzüge...
... galt es für Weiß zu berechnen, als er sich in dieser Stellung für 21.Lxa6 mit der Drohung 22.Td6 entschied. Wie schätzen Sie die Lage nach dieser Fortsetzung ein?
A) Weiß gewinnt einfach eine Figur;
B) es ergibt sich forciert ein Endspiel mit weißem Materialvorteil;
C) alles löst sich in Wohlgefallen auf.
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10.06.2010

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Nachtrag Caro-Kann
In der
gerade publizierten
Juni-Ausgabe von ChessBase Magazin hat Spyridon Skembris eines seiner
Lieblingssysteme vorgestellt: Caro-Kann mit 4...Sf6 5.Sxf6+ gxf6. Die etwas
ungewöhnlichen Stellungstypen sind für beide Seiten nicht leicht zu handhaben
und sehen Spieler im Vorteil, die sich darin gut auskennen. Als genauester
weißer Zug galt immer 6.c3, aber in einem der Abspiele geschieht später dennoch
c3-c4, sodass ein Spielplan mit 6.Sf3 und nachfolgendem Fianchetto auch logisch
ist, um c3 einzusparen. Kürzlich bekam es unser griechischer Autor mit diesem
Aufbau zu tun, die Partie zeigt sehr gut, wie man unscheinbare Fehler ausnutzen
kann.
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Havlikova - Skembris
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