Eröffnungen

Peter Wells Kolumnen

Eröffnungsbeiträge im Fritztrainer-Format

 


 


 

14.04.2009

Anands schwieriger Kampf

Für Weltmeister Anand ist es keine einfache Angelegenheit, wenn er am 1. Brett der Bundesliga gegen einen um 180 Punkte leichteren Spieler mit den schwarzen Steinen anzutreten hat, da ist der Zwang zu gewinnen schließlich noch etwas höher. Beim Kampf gegen Solingens Daniel Stellwagen meisterte er diese Aufgabe mit Bravour. Die zur Diskussion stehende Variante hatten unsere Autoren Evgeny Postny und Igor Stohl in ihren Beiträgen für CBM 117 behandelt. Den vom jungen Holländer gewählten Zug 13.Lb5 nennt der eine pittoresk und der andere spektakulär, aber beide verweisen auf das forcierte Remis nach 13…hxg5.
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09.03.2009

Langrocks Repertoire gegen den Tarrasch-Franzosen

Sergei Tiviakov hat momentan Lauf – er gewinnt überall Elopunkte hinzu (Moskau op, Pfalz op, Bundesliga) und steht in der Live Top List bereits über 2700 sowie auf Rang 27. Seine letzte Partie vor der Europameisterschaft gegen Feygin (für Eppingen in der Bundesliga) erregte unser besonderes Interesse, denn es stand ein Tarrasch-Franzose mit 3.Sd2 Le7 zur Diskussion – genau diese Variante hat Hannes Langrock in bisher drei Artikeln (CBM 126, 127 und 128) aus schwarzer Sicht unter die Lupe genommen. Tiviakov wählte das Abspiel mit 4.c3, welches im gerade in Arbeit befindlichen CBM 129 als letztes von Langrock untersucht wird. Konnte der noch amtierende Europameister etwas für Weiß beweisen?
Ein Vorgriff auf CBM 129…

05.03.2009

5000 neue und sauber editierte Partien – jede Woche!

Für den anspruchsvollen Schachspieler ist eine gepflegte und stets aktualisierte große Datenbank ein Muss. Der Grundstock wird einmal jährlich mit der Mega bzw. Big Datenbank gelegt. Doch mit der 2009-er Ausgabe bleibt man auch aktuell. Denn erstmals ist für ChessBase 10-Anwender das regelmäßige Online-Update der Referenzdatenbank für das ganze Jahr 2009 inklusive. Woche für Woche kann man rund 5000 noch nicht in der Mega bzw. Big enthaltene Partien automatisch in seine Referenzdatenbank übernehmen. Natürlich im gewohnten ChessBase-Qualitätsstandard, d.h. mit editierten Spieler- und Turniernamen sowie Elozahlen und gegebenenfalls der Bezeichnung der Mannschaft.
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27.02.2009

7.g4 - Untersuchungen eines Spezialisten

Die Partie Carlsen - Anand, Linares 2009, - siehe die Analyse von Dorian Rogozenco - sorgte aus mehreren Gründen für Aufsehen. Ein Aspekt war Verwunderung ob der Eröffnungsphase, die den Weltmeister im Shabalov-Shirov-Gambit direkt in ein etwas schlechteres Endspiel führte. Einer der größten Spezialisten des Gambitzuges 7.g4 ist der polnische GM Michal Krasenkow. Er hat in CBM 127 und 128 (in CBM 129 folgt ein abschließender Teil) seinen Lieblingszug gegen Halbslawisch untersucht. Sehen Sie hier in einem gekürzt wiedergegebenen Beitrag in CBM 127 den Teil, der sich mit 7…Sxg4 beschäftigt.
ChessBase Magazin 127
Krasenkow: 7.g4 Sxg4...

23.02.2009

Eröffnungsübersichten in CBM 128

Laszlo Hazai und Peter Lukacs sind ausgesprochene Eröffnungsspezialisten. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen sind nicht für den Eigengebrauch bestimmt. Ihren Beitrag über eine Nebenvariante der Caro-Kann-Verteidigung präsentieren wir hier in voller Länge. Es geht um die Zugfolge 1.e4 c6 2.Sf3 d5 3.exd5 cxd5 4.Se5 – Weiß zieht seinen Springer ein zweites Mal, verhindert dafür jedoch eine einfache Entwicklung des Lc8. Die Autoren meinen, „dass dieses Abspiel extrem leicht anzuwenden ist“. Wer als Schwarzer ein variables Repertoires besitzt, wird sich nicht schwertun, eine akzeptable Stellung zu erreichen, z.B. mit einem g6-Aufbau, die „nur-Caro-Kann-Spieler“ haben es etwas schwerer.
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Beschreibung des Beitrages in CBM 128
Hazai/Lukacs: Caro-Kann 4.Se5

19.02.2009

Olympische Endspiele in CBM 128

Die Endspielrubrik von Karsten Müller besteht auch in CBM 128 wieder aus einer Mischung von Endspielen der Supergroßmeister und solchen von Amateuren. Während bei den einen die Ungenauigkeiten mit der Lupe zu suchen sind, liefern die anderen typische Fehler mit häufig lehrhaftem Charakter. Zudem werden alle Geschmäcker bedient: insgesamt 9 Videos im Fritztrainerformat, 11 Endspiele in traditioneller Form sowie weitere 6 mit einfachen Trainingsfragen lassen keine Wünsche offen. Ein Highlight der 128-er Ausgabe ist zweifellos die Partie Jakovenko - Wang Yue, dessen Endspiel sich direkt aus der Berliner Verteidigung der Spanischen Eröffnung ergibt und stark exemplarischen Charakter besitzt. Karsten Müller weist nach, dass sich der Chinese ins Remis retten konnte. Ein weiteres Juwel ist das Doppelturmendspiel zwischen Shirov und Topalov bei der Olympiade in Dresden. Sehen Sie die Analyse von Karsten Müller in folgendem Video.
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23.01.2009

Neues von der Bjerring-Variante (Drachen)

Drachenspieler betreuen traditionell eine Reihe von "Baustellen" - d.h. Varianten, die sehr kritisch sind und in den Partien große Sorgen bereiten. Besonders die Abspiele nach 9.0-0-0 waren unerquicklich. In der Hauptvariante nach 9...d5 (9...Sxd4 10. Lxd4 Le6 ist sehr gefährlich für Schwarz) 10.exd5 Sxd5 11.Sxc6 bxc6 12.Ld4 spielte man nun 12...e5 13.Lc5 Le6 (oder 13...Te8) und konnte mit Schwarz auf kaum mehr als Remis rechnen, was zudem noch schwierig zu erreichen war. In ChessBase Magazin 114 beschäftigte sich André Schulz intensiv mit dem Abspiel 12...Sxc3! (statt 12...e5) 13.Dxc3 [13.Lxc3 Dxd2+ 14.Lxd2 Le6=] 13...Lh6+ 14.Le3 [14.Kb1? e5] 14...Lxe3+ 15.Dxe3 Db6, das er nach der Stammpartie Bjerring-Variante taufte. Obwohl Schwarz seine beste Figur, den Läufer g7, abgetauscht hat, blieb seine Königsstellung verteidigungsfähig und er hat genügend Kompensation für den geopferten Bauern. Es scheint, als habe es Schwarz hier viel leichter als in der Hauptvariante. Bei der Schacholympiade in Dresden stand die Variante in der Partie Petrosian-Li Chao auf dem Prüfstein. Weiß spielte 16.Ld3 (statt des Hauptzuges 16.Da3) und da Schwarz auf die beste Möglichkeit 16...Lxa2 verzichtete, geriet er bald in ein schlechtes Turmendspiel (Analyse in ChessBase Magazin 128).
ChessBase Magazin 114...
Die Bjerring-Variante...

16.12.2008

Eröffnungsübersichten in ChessBase Magazin 127

Einer der größten Katalanisch-Experten weltweit ist unser Autor Mihail Marin. Der Rumäne hat sein tiefes Verständnis dieser Eröffnung in seine CD-Rom Katalanisch E00-E09 eingebracht und damit die vielleicht beste Bearbeitung dieses Themas geschaffen. Katalanisch ist nicht nur wieder einmal in Mode, sondern das ist eine Erfolgseröffnung, wie man den statistischen Zahlen entnehmen kann. Diese weisen auch 6...dxc4 als relativ beste Verteidigung aus - Schwarz kann damit evtl. 40% schaffen. Marins Beitrag in CBM 127 (von 14 insgesamt) beschäftigt sich mit 7.Dc2 a6 8.a4 Ld7 und nun geht Weiß mit 9.Td1 Lc6 10.Sc3 den langen ausanalysierten Varianten aus des Wege.
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Beschreibung des Beitrages im Heft CBM 127...
Marin: Katalanisch 8.a4

09.12.2008

Veni, Vidi, Vishy! Weltmeister Anand kommentiert exklusiv in CBM 127

Der WM-Kampf in Bonn zwischen Anand und Kramnik war sehr viel einseitiger, als man es vorher erwartet hatte. Schon zur Halbzeit führt der Titelverteidiger mit 3:0 nach Siegen. Dabei kommen seinen zwei Schwarz-Siegen in der 3. und 5.Partie besondere Bedeutung. Nur im ChessBase Magazin 127 kann man hören, was der Weltmeister sich bei seinen Zügen gedacht hat und wie er den Verlauf der beiden entscheidenden Partien beurteilt. Für die aktuelle Ausgabe hat der Inder noch kurz nach Ende des Wettkampfes Kommentare im Fritztrainer-Audioformat aufgenommen. Dorian Rogozenco liefert in Videoaufnahmen zusätzliche Kommentare zu den Wettkampfpartien. Einen weiteren Turnierhöhepunkt mit vielen lehrreichen Partien bot der Europäische Vereinspokal.
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